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Neuer Irrsinn aus den USA

10.07.2010 | Keine Kommentare

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Das Leben ist ungerecht. Manche müssen sich alles erkämpfen, andere eben nicht. Das ist im Grunde in allen Lebensbereichen so. Ein ehemaliger Studienkollege von mir, der auf der Uni nichts zusammenbrachte, hat einen coolen Job abbekommen (er ist gut bezahlter Berater eines Industriellen), ein anderer wiederum, dem eine große Karriere vorausgesagt wurde, hält sich nach einem gescheiterten Sprung in die Selbständigkeit mit drittklassigen Jobs über Wasser. Aber ich weiche zu sehr vom Thema ab. Eigentlich wollte ich über die Abtreibungsdiskussion in den USA schreiben.

Auf die Idee brachte mich eine Freundin, die mir vor ein paar Tagen ihr Leid klagte. Sie und ihr Mann wünschen sich schon länger ein Kind, aber irgendwie klappt es nicht. Das Leben ist ungerecht, sagte sie mir und hat damit Recht. Für manche geht der Kinderwunsch in Erfüllung, für andere eben nicht. Sie sieht das allerdings weniger locker. Verständlich. Im Gegensatz zu ihr bin ich aber für Abtreibung. Wenn eine Frau, aus welchen Gründen auch immer, den Fötus nicht austragen will, dann soll sie es auch nicht tun. Klar: Abtreibung ist keine schöne Sache. Und auch ist klar, dass es gar nicht erst soweit kommen sollte. Doch das Gesetz, das etwa im US-Bundesstaat Oklahoma zur Diskussion steht, geht entschieden zu weit. Im Grunde ist es der übliche Irrsinn, den wir aus Amerika kennen (nicht, dass wir Europäer vernünftiger wären, aber zumindest tun wir so). Geht es also nach dem neuen Gesetzesentwurf der Republikaner, sollen Frauen psychisch unter Druck gesetzt werden. Das heißt: Frauen, die abtreiben wollen, müssen sich den Fötus per Ultraschall ansehen. Sogar Bestimmungen für den Fall, dass dabei weggesehen wird, gibt es. Und: nicht einmal Opfer von Vergewaltigung und Inzest wären zwingend ausgenommen. Ein krankes Gesetz, das in der Form hoffentlich nicht in Kraft treten wird. Dennoch: Frauen sollten nicht vergessen, dass es letztlich in ihren Händen liegt, eine Schwangerschaft zu verhindern (Vergewaltigung und Inzest freilich ausgenommen).

Ob ein solches Gesetz je in Österreich zur Diskussion stehen wird, ist nicht ausgeschlossen. Wäre ja nicht der erste Irrsinn, den wir von den Amis übernommen hätten.

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