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Fionas loses Maul

14.06.2011 | Keine Kommentare

Sie ist einen Kommentar wert. Wenn auch nur einen kurzen. In der Vorwoche echauffierte sich Fiona Pacifico Griffini-Grasser, alias Fiona Swarovski, darüber, dass ihrem Ehemann Karl-Heinz Unrecht getan werde. „Allein wenn ich daran denke, verdirbt mir das den Tag. Ich will mich damit gar nicht beschäftigen“, sagte die 46-jährige Kristallerbin dem Magazin „News“. Sie wolle daher die nächsten drei Monate nicht in Österreich verbringen (eh klar, zumal Luxusurlaube anstehen) und vielleicht auch danach nicht mehr in das ihr offenbar so verhasste Land zurückkehren. Arme Fiona, armer Karl-Heinz, wie kann ihnen solch Unrecht widerfahren? Es kann nur purer Zufall sein, dass sich die Verdachtslage gegen den früheren Finanzminister erhärtet (Ich bin mir dennoch sicher, dass ihm kein Übel droht. Grasser ist im Lande gut vernetzt und sein Untergang würde viele andere einflussreiche Köpfe mit in den Abgrund reißen).

Nun, zurück zu Fiona. Nach dem vielen Unsinn, den sie in den letzten Jahren so von sich gab, wollte sie den Medien zur Abwechslung mal gar nichts sagen.
Aber sie tat es dennoch. Ist es mangelnde Intelligenz? Ist es Dummheit oder kindliche Naivität? Ich weiß es nicht. Was ich weiß, ist, dass sie ins nächste Fettnäpfchen getreten ist. Denn nachdem sie gemeint hatte, sie wolle das Land verlassen und womöglich nie mehr zurückkehren, witterten einige Ermittler sogleich Fluchtgefahr für ihren Mann. Und auch via Twitter meinten besorgte Bürger, Grasser könnte abhauen. Nun, Fiona mag zwar gehen, Karl-Heinz soll auf Wiener und Kitzbüheler Szene-Lokale aber nicht verzichten wollen.

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