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Bis aufs letzte Hemd

21.11.2011 | Keine Kommentare

Alles wird teurer. Gas. Strom. Sprit. Parken. Mieten. Essen. Alles eben. Nur unsere Gehälter ziehen nicht mit. Während wir uns bis aufs letzte Hemd ausziehen müssen, verhält es sich in der Politik andersrum – auf Bundesebene genauso wie auf Länderebene. Der starre Beamtenapparat und die unzähligen Versorgungsjobs für die unfähigen Freunde und Bekannte unserer Politiker bleiben erhalten. Auf der Ausgabenseite wollen unsere Entscheidungsträger generell nicht sparen – eh klar, weil sie sich dann selbst zur Kasse bitten müssten. Da ist es doch viel einfacher, die breite Masse auszupressen. Und die macht auch noch gehorsam mit, aus Angst, Österreich könnte noch mehr im Schuldenchaos versumpern und die ohnehin überbewertete AAA-Bonität irgendwelcher Ratingagenturen verlieren. Dass sich SPÖ und ÖVP in Anbetracht des soeben angekündigten Sparpakets nicht schämen, ist unerklärlich. Knapp eine Million Menschen sind armutsgefährdet – das ist jeder achte Österreicher! Diesen Menschen stehen im Schnitt nicht einmal 1.500 Euro im Monat zur Verfügung (und das in einem 2-Personenhaushalt)! Und jetzt müssen sie sogar noch mehr zahlen – mehr für Gas, mehr für Strom und mehr für Lebensmittel. Geschröpft wird aber vor allem die Mittelklasse, der trotz harter Arbeit nichts bleiben wird. Denn die nächste Steuererhöhung liegt bereits in den Schubladen, wie nun ja kleinlaut verkündet worden ist.

Ich kann es nicht anders sagen: Es ist eine Schande! Bald wird die Regierung auch unser letztes Hemd wollen, anstatt endlich die Misswirtschaft mit Fördermillionen – es profitieren vor allem die Günstlinge der jeweiligen Landeshauptleute – oder den Behördenwahn (viele Arbeitskräfte, die wenig arbeiten) zu stoppen.

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