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Es sind bewegte Zeiten

12.12.2011 | Keine Kommentare

Wir könnten über vieles reden, über Putin, der seine Landsleute über Jahre hinweg ausgepresst und seine Macht missbraucht hat, weshalb die Menschen nun auf die Straße gehen. Über die Schuldenlast, die Europa erdrückt und unter der wir alle stöhnen. Über neue Steuern, die es in Österreich geben soll, und die über kurz oder lang die Masse treffen, denn die wenig verbliebenen Vermögenden diesesLandes können die leeren Staatskassen allein nicht füllen. Oder über die vielen anderen gebrochenen Versprechen unserer Politiker – sei es im eigenen Land oder auf EU-Ebene.

Vielleicht mag es lächerlich klingen, aber ich bin traurig. Weil es schlimmer wird, weil den Menschen immer weniger bleibt und weil es kein Gewissen und keine Moral mehr gibt. Der Klimagipfel in Durban ist auch so ein Fall. Denn spätestens jetzt ist klar: Illusionen brauchen wir uns über die Zukunft des Klimaschutzes keine mehr machen. Bestenfalls wird es 2015 einen Vertrag geben, der möglichst bindende Ziele festschreibt. Im Klartext: Es passiert nix. Ende 2012 läuft das Kyoto-Protokoll aus, und die großen Klimasünder China und Amerika wollen schon gar keine Zugeständnisse machen.
Das Jahr 2011, so viel ist gewiss, neigt sich traurig seinem Ende. Wir können nur hoffen, dass es besser wird, wonach es allerdings nicht aussieht.

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