Home

Warum der Pepi nicht wichtig ist

Josef „Pepi“ Pröll ist weg und so wirklich leid tut’s niemandem um ihn. Er war sympathisch, keine Frage, ein netter Kerl mit ’nem lieben G’sichterl und einem guten Schmäh. Ansonsten bleibt nicht viel. Denn politisch erreicht hat der Pepi im Grunde nichts, da braucht man nicht lange herumphilosophieren.
„Er war der Hoffnungsträger der Partei, der junge [...]

[ Mehr ] 19.04.2011 | Keine Kommentare |

Jeder bekommt das, was er verdient

Da soll noch mal einer sagen, auf Erden gebe es keine Gerechtigkeit. Man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen, um zu sehen, dass jeder das bekommt, was er verdient. Schauen wir nach Italien. Die Italiener haben den, den sie wollen: Silvio Berlusconi. Warum nur, das weiß niemand. Italiens Premier gibt der Welt [...]

[ Mehr ] 11.04.2011 | Keine Kommentare |

Todessehnsucht

Das hier soll kein Nachruf werden. Ich kannte Claudia Heill nicht, habe sie nie gesehen und ihre sportlichen Erfolge kann ich ebenso wenig beurteilen wie ihre Kontakte zu Freunden und Bekannten. Ich weiß nur eines: der Selbstmord der ehemaligen Judoka, die für unser Land Olympia-Zweite von Athen 2004 wurde, kam überraschend und erschütterte die österreichische [...]

[ Mehr ] 04.04.2011 | Keine Kommentare |

Einer wie Strasser kommt selten allein

Wahrscheinlich habe ich versagt. Um ehrlich zu sein, nicht nur wahrscheinlich, sondern sogar ganz sicher. Ein guter Bekannter hat mir schon vor einem halben Jahr erzählt, dass Ernst Strasser, einst österreichischer Innenminister, in Brüssel als Lobbyist gute Geschäfte machen würde – und dabei sein politisches Amt missbrauche. Ich fand die Story gleich gut, sagte aber, [...]

[ Mehr ] 28.03.2011 | Keine Kommentare |

Warum es noch schlimmer kommt

Es ist schrecklich und unendlich traurig. Ich habe die letzten Tage vor dem Fernseher verbracht, gefesselt von den vielen Katastrophenbildern aus Japan. Keine Worte können das Leid der Menschen beschreiben, keine Vorstellung können wir uns darüber machen, welche Folgen das Beben haben wird und wie viele es davon noch geben wird. Eine Tragödie, die jene [...]

[ Mehr ] 14.03.2011 | Keine Kommentare |

Ein Ball und viele Lugners

Also ich muss schon zugeben: Der diesjährige Opernball war ganz großes Kino. Damit hatte ich nicht gerechnet! Eigentlich wollte ich ja gar nicht hin, zu viele Snobs und Möchtegern-Promis, dachte ich mir, aber dann hat mich ein Bekannter eingeladen, gleich in eine Loge, und da wurde ich schließlich schwach. Ich dachte allerdings weniger an den [...]

[ Mehr ] 07.03.2011 | Keine Kommentare |

Ein Mann packt aus

Ich muss zugeben, dass ich Stefan Scheiblecker bewundere. Er stellt sich mit seinen 25 Jahren hin und erzählt vor laufender Kamera, dass er zeitlebens unter seinem kleinen Penis gelitten habe. Leute, mal ehrlich: welcher Mann macht denn so was?! Wer stellt sich freiwillig hin und sagt: „Hm, mein Liebesleben ist ein Alptraum, weil ich fast [...]

[ Mehr ] 28.02.2011 | Keine Kommentare |

“Geh, lasst den Peter in Ruh!”

Meine Lieben, zum Wochenstart etwas Kurzweiliges: Einer meiner Facebook-Freunde – oh Gott, ich habe über tausend und kenne nicht mal die Hälfte davon –, regt sich schon seit Tagen über die Medien auf. Sie würden über sein verstorbenes Idol lästern, den „grandiosen“ Peter Alexander. „Geh, lasst den Peter in Ruh!“, schreibt Mario auf Facebook und [...]

[ Mehr ] 21.02.2011 | Keine Kommentare |

Thomas, wir werden dich vermissen!

Ich weiß, ich weiß. Diese Woche gibt es besonders viele Themen, über die wir reden könnten – und sollten. Themen, die wichtig sind, weil sie die Welt verändern. Über Ägypten und andere drohende Revolten. Über Hunger, über Kriege, über neue Flüchtlingsströme etwa aus Tunesien. Aber ich kann nicht anders. Ich muss über Thomas Gottschalk reden. [...]

[ Mehr ] 15.02.2011 | Keine Kommentare |

Grassers Schönheitsproblem

Ja, das Leben, das kann grausam sein. Zum Beispiel, wenn man irgendwo in Äthiopien sitzt und Hunger leidet. Oder, wenn man dazu verdammt ist, seine Winter bei Minus fünfzig Grad in den Tiefen Sibiriens zu fristen. Oder, wenn man Karl-Heinz Grasser heißt und das seltene Unglück hat, zu schön für diese Welt zu sein. Zumindest [...]

[ Mehr ] 07.02.2011 | Keine Kommentare |